Wie du den Weg zum eigenen Glück findest

Er ist individuell und dennoch gibt es Methoden wie es jeder schaffen kann, wenigsten ein bisschen zufriedener zu werden.

Der Gedanke, was einen glücklich macht, ist wohl schon so alt wie die Menschheit und es gibt viele, die sich schon damit beschäftigt haben und auch noch werden. Das ultimative Patentrezept gibt es wohl nicht und dennoch beschäftigt es auch mich immer mal wieder, vielleicht auch, weil es etwas mit Sinnfindung im eigenen Leben zu tun hat.

 

Es ist schwer, das Glück in uns zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden. – Nicolas Chamfort

 

Ich denke, dass es eine sehr indviduelle Sache ist und es keine pauschale Antwort auf diese Frage gibt. Aber vielleicht gibt es Mittel und Wege, die das Individum nutzen kann, um seinem persönlichen Glück etwas näher zu kommen oder es sogar in Gänze zu erreichen.

Die eigenen Stärken erkennen

Ich denke, dass es wichtig ist, zu erforschen, was die eigenen Vorlieben oder Stärken sind und vielleicht eben so wichtig, was du gar nicht magst. Was sind die Dinge, die dein Herz zum Hüpfen bringen, wo wird dir vor Freude oder Aufregung warm? Das sind in jedem Fall, Dinge für die du im wahrsten Sinne des Wortes brennst. Aber wie findest du das heraus, wenn du dich damit noch nicht so intensiv beschäftigt hast? Eine gute Methode ist, darüber nachzudenken, was dir schon als Kind viel Freude gemacht hat. Dabei kann es helfen, wenn du deine Eltern und Verwandten fragst oder einfach Menschen, die dich aus dieser Zeit kennen. Die Dinge aus dieser Zeit, sind insofern wichtig, als dass du in dieser Zeit deines Leben noch authentischer und weniger beeinflusst von der Gesellschaft warst, als das heute der Fall ist. Aber natürlich können auch Menschen aus deinem aktuellen Umfeld helfen: Was denken sie über dich, worin bist du gut? Lassen dich andere Menschen Dinge für sie erledigen, weil du sie besser kannst als andere?

Visualisierung

All diese Dinge kannst du dir notieren. Ich finde, dass es eine tolle Methode ist, es auf Papier zu bringen. Eine Art Mindmap ist dafür gut geeignet. Dann hat man es griffbereit vor Augen und es materialisiert sich. Das ist einfach eine andere Qulaität als nur Gedanken, die im eigenen Kopf herumschwirren.

Intuition

Ein tieferes Bewusstsein und ein Gefühl für das, was du wirklich möchtest, ist ebenso wichtig. Nur wie bekommen wir Zugang zur eigenen Intuition und was ist das überhaupt? Wenn man das Wort Intuition im Duden nachschlägt, dann findet man folgende Definition: „unmittelbare, nicht diskursive, nicht auf Reflexion beruhende Erkenntnis eines Sachverhaltes oder eines komplizierten Vorgangs“. Und wenn die Suche nach dem eigenen Glück kein komplizierter Vorgang ist, dann weiß ich auch nicht 😉

Also mit anderen Worten ausgedrückt: Wir müssen herausfinden, was wir wollen, ohne im Kopf zu landen. Denn ansonsten passiert genau das, wie es wohl vielen von uns geht, wir zermartern uns das Hirn und wälzen Gedanken von rechts nach links, ohne zu einem Ergenbis zu kommen. Was ist die Alternative zum Kopf? Das Herz und der Bauch. Nicht umsonst sagt der Volksmund: Sich auf sein Bauchgefühl verlassen. Im Bauch sitzt das Gefühl. Und daran komme ich am besten mit Meditation. Wie ich dazu gekommen bin, erfahrt in diesem Artikel.

Meditation

Wenn ich meditiere, schließe ich die Augen. So kann ich dafür sorgen, dass die visuellen Reize ausgeblendet werden. Ich konzentriere mich auf meine Atmung und damit auf den Moment im Hier und Jetzt. Ich bin ganz bei mir und der Krach um mich herum und auch in meinem Kopf wird leiser. Das ist die Voraussetzung, zu spüren, was in mir vorgeht, weniger beeinträchtigt von der äußeren Welt. Ich persönlich finde, dass sich dafür längst nicht jede Meditation eignet und bin glücklich die richtige für mich gefunden zu haben.

Nun soll keiner denken, dass man sich einmal hinsetzt, meditiert und dann erleuchtet ist. Es ist eher so, dass es ein Prozess ist, der zur Routine werden muss. Die Wissenschaft sagt, dass es ungefähr 21 Tage benötigt, bis sich der Mensch an eine Sache gewöhnt hat und sie als Routine betrachtet. Und beim Meditieren ist es nicht anders. Es erfordert eine gewisse Übung. Dann aber klappt es immer besser, bei sich anzukommen.

Ein elementarer Aspekt ist für mich dabei das Zentriert-Sein. Ich bin bei mir und nicht mehr so sehr im Außen. Denn, wenn man bei sich ist, dann haben andere Menschen und Meinungen weniger Macht über einen. In meinen Augen ist das eine zentrale Basis, damit du deinen Leidenschaften und die Dingen, die du liebst, erkennen und ihnen nachgehen kannst. Du bist nämlich der bzw. die Einzige, der das wissen kann, was dir gut tut. Du brauchst lediglich den Zugang zu deinem Inneren.

Wie gesagt, dabei handelt es sich um einen Prozess und es ist sicher nicht in ein paar Tagen der Erfolg da. Es wird dabei Höhen und Tiefen geben. Aber etwas anderes zu glauben, ist höchstens etwas, dass die Werbung uns weismachen möchte. Große Firmen suggerieren „Tu dies oder kauf das, dann bist du in 2 Wochen ein glücklicher, neuer Mensch.“ Natürlich… sie wollen ja ihre Produkte verkaufen. Wenn es wirklich so einfach wäre, sein Glück zu finden, dann wäre der Erfinder dieses Produktes ein sehr reicher Mensch 😉

Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist ein sehr individueller Prozess, der langsame Entwicklung und Veränderungen einschließt.

Schreibt mir doch in die Kommentare, was ihr dazu denkt. Ich freu mich auf eure Rückmeldung.

Eure Svenja